Strongman – zeig mir deine Kraft.

Die Sportart Strongman ist ein Vergleich zwischen Sportlern die ihre körperliche Stärke unter Beweis stellen. In Deutschland ist die übliche Bedeutung Kraftsportler, sinngemäß würde man es Kraftmensch übersetzen.

Im Gegensatz zum Powerlifting, wo die Maximalkraft im Vordergrund steht, wird im Strongman, allein durch die wettkampfspezifische Anforderung, mehr auf Kraftausdauer und Kondition wert gelegt.

Geschichte des Strongman

Der Beginn des Strongman ist eher als unrühmlich zu betrachten. Die Athleten dienten zur Unterhaltung der Massen auf Jahrmärkten. Die gekonnt inszenierten Showeinlagen wie Telefonbucheinreißen oder Bratpfanneneinrollen, haben wenig mit den sportlichen Aspekten von heute zu tun, sie waren eher Publikumsmagnete. Mit Beginn der steigenden Fernsehübertragungen Ende der 1970 Jahre begann der Sport sich in die heutige eigenständige Form zu entwickeln. So entwickelten sich Wettbewerbe mit festen Regeln und Verbände, die auch die Wahrnehmung der Zuschauer verbesserten.

Bis heute wurzeln im Strongman viele traditionelle Wettkämpfe wie die Gladiatorenwettkämpfe, Wikingerkämpfe oder den Highland Games, so konnten die Traditionen erhalten bleiben. Die daraus entstandenen Wettkämpfe, wo der Athlet die unterschiedlichsten Anforderung an seinem Körper sowie den Muskelgruppen stellen muss, müssen die Athleten mit alltäglichen Gegenständen entweder tragen, heben, stemmen oder ziehen.

Der Beginn des Strongman

Als in den Mitte der 1970er Jahren die Fernsehübertragungen in den USA begannen, wurde extra ein Konzept für ein Wettbewerb konzipiert, in dem die Athleten in den unterschiedlichsten Disziplinen ihre Kraft unter Beweis stellen mussten. So entwickelte sich auch der Anspruch der Ausrichter, dass die Disziplinen so viele Muskelgruppen beanspruchen mussten. Also eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.

Der erste Wettbewerb bzw. Sendeformat, The World´s Strongest Men, feiert 1977 bei CBS Premiere. Zwar wurde die Jahrmarkt Atmosphäre in den ersten Jahren noch beibehalten, indem der Wettkampf in US-Freizeitparks stattfand. Auch zählten einheimische Sportler fast ausnahmslos zu den Teilnehmern.

Anfang der 1980er Jahren hatte der Strongman Sport schließlich seinen, mit Bill Kazmeir, ersten Star. Dieser gewann den Wettbewerb 3-mal in Folge.

Der Weg zur anerkannten Sportart

Schon 5 Jahre nach der Premiere kam der erste große Umbruch des Strongman. CBS verkaufte 1982 die Rechte am The World´s Strongest Men an die Trans World International. Die TWI kümmerte sich nun fortan um die organisatorischen Dinge des Wettbewerbes. Dies hatte zur Folge das die Wettbewerbe auch in Europa stattfanden, aber auch unter demselben Muster wie in den USA. Die Ausstrahlung fand nun beim Sender ABC statt und 1983 fand der erste Wettbewerb außerhalb der USA statt, als Austragungsort wurde Christchurch/ Neuseeland ausgewählt. Auch die Konkurrenz wurde internationaler, das zur Folge hatte das der Briten Geoff Capes der erste nicht Amerikaner den Wettbewerb gewann. Auch der Star der kommenden Jahre der 1980er Jahren nahm an diesen Wettbewerb teil, er belegte den 2. Platz. Es war JÒn Pál Sigmarsson, der dann die nächsten 4 Jahre den Wettbewerb gewann.

In den Folgejahren nahm die Anzahl der Wettbewerbe zu und die Einführung neuer Disziplinen, die für Abwechslung sorgte sowie steigende Fernsehübertragungen sorgten für ein steigendes Zuschauerinteresse. So konnte sich bereits Anfang der 1990er Jahren eine Gruppe mit professionellen Athleten entwickeln, die von dieser Sportart leben konnte.

Im Jahr 1995 wurde der erste internationale Dachverband unter dem Namen IFSA gegründet und diente als Mitausrichter des World´s Strongest Men.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts kam der nächste große Umbruch in dieser Sportart. Nicht nur das in den Wettbewerben eine Verschiebung des Kraftverhältnisses zu beobachten war, die Athleten aus Nordeuropa den Sport dominierten bis hin den Sport, kommen die Gewinner nach 2001 eher aus Osteuropa.

Auch in Sachen der Vermarktung tat sich einiges. Auf Initiative der IFSA und einer schwedischen Vermarktungsagentur wurden die verschiedenen Wettbewerbe zur IFSA Strongman Super Series zusammengeschlossen. Ziel war es nicht nur die Kommerzialisierung des Sport voranzutreiben, sondern auch eine Tunierserie nach dem Vorbild eines Tennisturniers. So wurden die einzelnen Platzierungen der Wettbewerbe nach einem festgelegten System die Punkte festgelegt. Zum Abschluss der Serie gewann derjenige der die meisten Punkte gesammelt hatte und durfte sich IFSA World Champion nennen. Den Wettbewerb The World´s Strongest Men wurde immer noch als Einzelwettbewerb durchgeführt und das Teilnehmerfeld war identisch mit dem Teilnehmerfeld der Serie.

Im Jahr kam der nächste Schritt des großen Umbruchs. IFSA wandelte sich in eine Gesellschaft um und in den gleichen Atemzug verkündete die Einführung einer offiziellen Weltmeisterschaft, der IFSA Strongman World Championship. Sie wurde als Gegenveranstaltung zur World´s Strongest Man aufgebaut und wurde im Jährlichen Rhythmus aufgetragen.

Die Agentur WCE schloss mit der TWI einen Korperationsvereinbarung. So wurde unter der neuen Bezeichnung WSM Super Series der Athlet zum WSM Super Series World Champion gekürt der die meisten Punkte sammeln konnte.

In diesem Zusammenhang wurde 2008 die IFSA Strongman Championsleague aufgebaut und fungierte als Qualifikationstunier für die IFSA Weltmeisterschaft.

Beide Tunierserien verfügen über ihre eigenen National Verbände und Athleten und wetteifern um die sportliche Spitzensituation. Durch die strikte Trennung, der es den Athleten nicht erlaubte an den jeweils anderen Tunierreihe teilzunehmen, verlor die IFSA an Prestige da sie eine Zusammenarbeit mit anderen Verbänden ablehnte und so verkörpern die Teilnehmerlisten beider Veranstaltungen nicht die gesamte Weltelite verkörpert.

Einen Gewinner dieses Streits gibt es trotzdem, die Arnold Strongman Classic. Das ist eine seit 2002 im Rahmen der Arnold Sports Festival jährlich stattfindende Veranstaltung. Sie erfährt seit 2005 einen Imagegewinn, dass es Athleten aus allen Lagern erlaubte teilzunehmen. Also stellt die Veranstaltung die gesamte Strongmanelite dar. Doch die IFSA Athleten beherrschen im direkten Vergleich den Wettbewerb.

Fazit:

Es ist ein interessanter Sport, in dem man seine Kraft sehr gut testen kann und es gibt eine Vielzahl von Wettbewerben denen man teilnehmen kann und die GEFSA ist eine gute Anlaufstelle dafür, wie ich finde. Falls ihr selbst überlegt mit dem Sport anzufangen könnt ihr unter gfsa.de weitere Information über Wettbewerbe oder über die Disziplinen sammeln.

Ich bedanke mich für eure Zeit und das lesen dieses Artikels und wir lesen uns beim nächsten Artikel. Bleibt motiviert und wissbegierig.

Veröffentlicht von Etiennes kleine Welt

Ich bin Vater einer 7 Jährigen Tochter und nehme euch mit in meinem Alltag.

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