Flexitaria – was ist das denn ?

Es gab eine Zeit das kannte ich nur Vegetarier und Veganer. In der Zeit wo ich mich persönlich mit den Nährstoffen und der Energiegewinnung aus der Ernährung beschäftigt habe, sind mir aufgefallen wie viele Esskulturen sich entwickelt oder sogar wie beliebt diese schon sind. Jeder von uns kennt Vegetarier oder Veganer und ist auch relativ bekannt. Aber wer euch kennt Flexitaria oder Frutaria oder Flexitaria?

Was sind Flexitaria?

Es ist eine Esskultur die „Person, die sich überwiegend vegetarisch ernährt, aber auch gelegentlich hochwertiges, biologisch produziertes Fleisch zu sich nimmt“.
Den Flexitaria geht es nicht um den kompletten Verzicht von Fleisch, sondern rein um die Reduzierung von Fleischkonsum. Laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung benötigt der Körper nur 300 g bis 600 g pro Woche Fleisch. Durch diese Art der Ernährung ist eine Flexibilität vorhanden in dem der Körper alle Nährstoffe aufnimmt die benötigt werden.
Die Flexitaria fallen auch nicht in unserer Gesellschaft auf, da sie nicht an ihren Sachen zu erkennen sind oder an der Ernährung sofort auffallen. Sie entscheiden was und wann sie etwas essen. Grundsätzlich setzten sie freiwillig oder auch unfreiwillig für hochwertiges Fleisch ein und suchen sich die Tierart aus die sie essen möchten.

Wie ist der Altersdurschnitt der Flexitaria?

Der Anteil der 70 jährigen ist doppelt so hoch wie bei den unter 40 Jährigen. Wie kommt das zustande fragt sich bestimmt der ein oder andere. Meine Meinung ist muss man ein wenig in die Vergangenheit gehen, denn gerade wenn man bedenkt das die „Alten“ wahrscheinlich unfreiwillig als Flexitaria bezeichnen kann, wenn man auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg zurück schaut wo wenig Fleisch vorhanden war.
Aber vielleicht ist diese Esskultur das was es für mich interessant macht. In der heutigen Zeit wo immer mehr Fleisch hergestellt bzw. Massentierhaltung unser momentanes Essverhalten in hauptsächlichen Fleischgelüsten unterstützt ist das vielleicht das was uns wieder zur Besinnung kommen lässt.

Fazit

Gerade in der heutigen Zeit wo wir jedes Fleisch essen was wir in die Finger bekommen ohne uns grundsätzlich Gedanken machen woher das Fleisch kommt, die Verarbeitung des Fleisches ist sowie wir uns keine Gedanken über die Tierhaltung machen, sollten wir uns hinterfragen ob wir das Geld besser investieren sollten, indem wir unser Geld beim Bauer unseres Vertrauens mit artgerechter Tierhaltung ( das was wir unter anderem auch als Bio bezeichnen) ausgeben und so wieder zurück zu den Basics kommen. Denn selbst in der Steinzeit gab es nicht jeden Tag Fleisch.

Veröffentlicht von Etiennes kleine Welt

Ich bin Vater einer 7 Jährigen Tochter und nehme euch mit in meinem Alltag.

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